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Besonders die jungen CPO häuten sich meiner Beobachtung nach sehr oft. Daher ist es auch häufig möglich, eine Häutung zu beobachen. Eine zu fotografieren gestaltet sich da schon schwieriger, da sich die Tiere nicht immer den optimal ausgeleuchteten Platz und dann am besten auch noch knapp vor der Frontscheibe aussuchen. Aber dieser hier saß gar nicht so schlecht. Es beginnt damit, dass ein Krebs sich von den anderen zurückzieht. Dieser hier kletterte im Javamoos ziemlich weit nach oben ins Becken und dann bewegte er sich längere Zeit nicht mehr. Dieses Foto entstand um 18:12 Uhr:
Man beginnt, sich zu sorgen, da der Krebs irgendwie nicht fit aussieht. Es sieht so aus, als ob sein Kopf anschwillt. Er taumelt, die Haut platzt am Rücken auf.
             
Er windet sich und man sieht auf folgenden Bildern, wie er sich nach und nach aus seiner alten Haut herauszieht. Ich habe mal gelesen, dass er Wasser in den alten Panzer pumpt. Zuerst sieht er aus wie ein Gespenst mit einem Tuch über dem Gesicht, dann sieht man schon, wie die Scheren sich herauspellen.
             
             
Hier sind die Beine schon herausgezogen, der Hinterleib auch schon fast:
Und dann ging alles so schnell, dass ich kein Foto machen konnte. Plötzlich zuckt der Krebs mit einer Bewegung weg und was überbleibt ist seine alte Exuvie. Dieses Foto entstand um 18:16. Der Vorgang hat also nur 4 Minuten gedauert, die mir viel länger vorkamen.
10 cm weiter finde ich den Krebs, der die Häutung gut und vollständig überstanden hat.
Schon kommen die ersten Krebse, die die Exuvie wegziehen. Im meinem CPO-Becken kommt nichts um, die abgelegte Tierhaut wird gefressen.
            

 


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