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25. Juli 2009 6 25 /07 /Juli /2009 22:27

23.12.02
Nachdem Fred so viel von der kleinen Walze in Gemünden schwärmte, beschlossen wir, uns dieses Gewässer mal vor Ort anzusehen.

Das Wetter war schlecht, es war der 23. Dezember 2002 und entsprechend kalt und uselig. 

Aber einen echten Kajaker scheint das nicht abzuschrecken. Ungerührt zieht er sich an -->

Angeblich friert man in dem Neoprenanzug nicht. 

Wir laufen während Freds Vorbereitungen rum um nicht zu erfrieren. Trotz Jogginganzug unter der Jeans ist Petra kalt....

 
ganz schön eng in dem Kajak...


aber Fred passt rein...


und ab geht's ins kalte Nass.

was harmlos beginnt endet kopfüber im Wasser.
Und das schon nach einigen Sekunden!

 


Fred nannte das eine lange Rolle.
(Wenn Animation stoppt, ggf. "Aktualisieren" oder "F5" drücken)

Wir fragten uns, wie lange eine Rolle dauern darf, bevor Frank sich zur Rettung ins kalte Wasser werfen sollte.

Nachdem Fred eine Zeitlang über Wasser blieb, kam die von Fred so genannte Doppelrolle.

Aus dem Munde des Kajakers klingt es so, als ob "das Rollen" absichtlich geschieht, aus der Sicht eines Nichtkajakers sieht es nach Umkippen aus.

Ihr könnt Euch anhand der Fotos selbst ein Bild machen.



(Wenn Animation stoppt, ggf. "Aktualisieren" oder "F5" drücken)

Aber dann hatte Fred wohl den Dreh raus (die Nase voll vom Bad im kalten Wasser) und alles ging gut.

Leider war der Film voll. So konnten wir den Ausstieg aus dem Boot nicht mehr dokumentieren. Er kam tatsächlich da raus, ohne nass zu werden. 

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25. Juli 2009 6 25 /07 /Juli /2009 22:25

Fränkische Saale
Die Walze - kaum ist sie weg, ist sie schon wieder da

23.05.02
Die Meefischli zappelten auf dem Trockenen, da ich den Zufluss der Fränkischen Saale trank. 
Vor Gemünden bildet das Wasser an einer Stufe eine kleine Walze; sie hält das Kajak fest und man kann in der Welle surfen. Anstelle der angesagten Moves wie Blunts, CutBacks, Spins, Weehls, Surfs usw. zeigte ich halt nach maximal drei Surfversuchen die Lange Rolle.
Verbesserungspotential vorhanden!

24.08.02 - Die Walze ist weg
Leider stand ein großer Bagger neben dem Bach und hat dem Wehr und unserer kleinen Walze den Garaus gemacht. 
Heul, schluchz - die Walze gibt es nicht mehr...

19.09.02 - Die Walze ist wieder da
Diese Homepage hat eine extrem hohe Aktualität: 
wie am 24.08.02 berichtet, war die kleine Walze zerstört. Aber wahrscheinlich war damals schon die Wiedererbauung einer Stufe an gleicher Stelle geplant (noch wahrscheinlicher: Reaktion auf obigen, herzergreifenden Beitrag).
Auf jeden Fall: es gibt sie wieder, die kleine Walze in Gemünden. Keep on kajaking! Die Walze ist giftiger geworden und speziell bei Niedrigwasser stören die scharfkantigen Steinblöcke beim Rollen (die Walze fordert Blutzoll). Beim Kerzeln mit Spielbooten gründelt man jetzt, wobei ich mit meinem 'Dickschiff' da nicht hin komme. Hat früher mehr Spaß gemacht.

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25. Juli 2009 6 25 /07 /Juli /2009 22:23

23.10.2002 - "Projekt 23"

Heute wurde das "Projekt 23" (= steht halt so auf den T-Shirts vom Grabbeltisch und außerdem ist heute der 23. Oktober) gegründet. 

Mitglieder:

- Ulli (Projektleiter)
- Michael (stellv. Projektleiter und Schriftführer - Pitcher I) 
- Fred (Mitglied - der in der Welle schwimmt - Pitcher II) 
- Jockel als Ehrenmitglied und
- Danni als Uferbegleitung (mittlerweile unsere Filiale in den USA)

Direkt nachdem ich das Bier umschmiss, kamen wir zum ersten Hauptpunkt: 

    den Teich interessanter gestalten. 

Von Michael kam folgender Vorschlag. Er entwarf auch einen Aufkleber: 

 

 

Die Kästen links und rechts aus Schaltafeln oder geschraubten Brettern. Diese Version gibt, glaube ich, viel Speed, da der Bach nicht aufgestaut wird und damit die volle Energie in die Welle geht! Eventuell gibt's noch Verbesserung bei Halterung und Einbau.

07.12.03 Erfolgsmeldung über erstes Projekt:
nachdem obige Umbauten den Wasserverlauf nur massiv veränderten, aber keine "Welle" zustande kam, versenkte Ulli einen Felsstein (ca. 50 x 40 x 25 cm b x t x h) und bugsierte ihn mit Leinen im Hauptstrom. Ich hatte ja schon wirklich nicht mehr daran geglaubt, aber als Ergebnis von Ullis Sachverstand (!!!!) steht uns jetzt eine super Welle zur Verfügung. Surfen ist auf jeden Fall möglich. An Ersatz des (schweren) Steines durch eine mobile Alu-Rampe wird getüftelt.

 

 

Jockel

Ulli

 

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25. Juli 2009 6 25 /07 /Juli /2009 22:14

25.03.01 - Wern
Kajaker trotzen dem Hochwasser 

Ende KW 12 wurde der Main für die Mainschifffahrt gesperrt, da er mit einem Pegelstand von 4 Metern die kritische Marke von 3,30 Metern klar überstieg. Aus diesem Grund wurde auch die, für den 25.03.2001 geplante, erste Ausfahrt des Würzburger Kanuvereins (KCW) abgesagt. 

Wir hörten aber von drei waghalsigen Kajakfahrern, die Regen, Wind und Hochwasser trotzten und 10 km zwischen Eußenheim und Wernfeld auf der reißenden "Wern" fuhren. 
Neben einer dramatischen Rettungsaktion, in deren Laufe ein lebensbedrohlich geschwächter und durchnässter Falke aus den eisigen Fluten gerettet und einem örtlichen Landwirt übergeben werden konnte, wurde auch unter diesen widrigen Umständen aktiv an der Technik der sogenannten "Eskimorolle" gefeilt. Todesmutig übten zwei der Kajakfahrer an einer besonders starken Strömung das "Kehrwasserfahren" und querten der Strömung per sogenannter "Seilfähre". 

Beim immer wieder auftretenden Kenterungsfalle, musste der Kajakfahrer Fred feststellen, dass man die Eskimorolle nur durchführen kann, wenn man vorher nicht das Paddel verliert. 

Auch wirkte sich in drei Fällen erschwerend aus, dass die Spritzdecke, die eigentlich den Wassereintritt ins Boot verhindern soll, vorzeitig und ohne Einwilligung des Bootfahrers und -eigentümers, ihren Platz verließ und das Wasser unbefugt das Kajak beschweren konnte. 
Dank Neoporenanzug, Kajaker-Jacke und Helm, musste keiner der Kajaker Erfrierungserscheinungen hinnehmen und es blieb einigermaßen warm. Dem Skater-Helm vom Aldi soll Gerüchten nach, mit "Prijon" Markenaufklebern zu einem klar verbessertem Plagiat-Dasein verholfen werden. So machte es Michael, der neue Kajaker, bereits mit seinem rot-metallenen Aldi-Helm (neid?) vor. Dieser Helm schien gegenüber dem dunkelgrünen Helm (von wegen die Natur nicht stören und ahnungslose Angler besser überraschen können) von Kajaker Fred eine bessere Signalwirkung aufzuweisen und im Zweifelsfalle die besseren Überlebenschancen zu gewähren. 
Da durch das Hochwasser der Wasserstand der "Wern" bis auf Wipfelhöhe der flankierenden Bäume anstieg, mussten alle drei Kajaker leichte Wunden und Striemen im Gesicht durch zurückschnellende Äste hinnehmen. Hier erwischte es Kajaker Fred direkt oberhalb der Lippe. Durch den Zukauf einer Dachträgerquerstange (Prijon.de), konnte das Fassungsvermögen eines Opel Astra Caravans auf bis zu vier Kajaks auf dem Autodach erhöht werden. Zusätzlich sind kleinere Spielboote bis ca. 2,60 m im Innenraum zu verstauen, welches die Passagierkapazität dann aber auf Fahrer und Beifahrer in Tandemsitzform beschränkt. 

 

Nicht, dass es so klingt, als ob Momentannichtrunning(Knochenhautentzündung) undmomentannichtballonfahrender (zu matschig) undmomentannichtbiking(wird diese Woche repariert) undmanchmalkajaking(arbeite daran) Fred kein Kajak fahren wollte und könnte:

13.04.01 - Kocher
Freitag der 13.

Habe zusammen mit 12 Mitgliedern des KCW (KajakClubWürzburg) am 13.04. über 18 km der Kocher von Schwäbisch Hall bis Kocherstetten unfallfrei und trocken überstanden. Und das trotz einiger für mich doch zumindest sehr interessanter Wehre und trotz Freitag dem 13.! 

Das musste mal gesagt werden! 
Fred 

 

23.04.01 Fred, der Taucher... und ein herzliches Grüß Gott aus Franken! 

Nachdem wir gestern auf Kommunion eingeladen waren (den ganzen Tag nur Essen & Trinken - wäre auch was für Frank) und ich ein erneutes All-Time-Hoch von 94 kg auf die Waage bringe, kann ich wieder übers Kajak-Fahren (besser:
- Versuche oder
- U-Boot fahren / zählen eigentlich auch Tiefenmeter fürs Fahrtenbuch?)

berichten: 

Wernteich

Dass ich heute Muskelkater (überall) habe, lag nicht am 3-stündigen Paddeln im Kehrwasser an der Übungsstelle im "See"; es lag am Herausholen des vollgelaufenen Kajaks.

 

Und dass ich ziemlich guten Muskelkater habe und mich am Samstag kaum bewegen konnte, lag daran, dass das Ufer relativ hoch und matschig war. Das aber der gute Muskelkater speziell im rechten Oberarm/Schulterbereich schön spürbar ist, lag wohl daran, dass ich gleich 8x (achtmal !) geschwommen bin. Also genauso oft auch das Boot rausholen musste. Als Ursache für die Kenterungen haben wir meinen zu lockeren Sitz im Boot ausgemacht. Also Prallplatte (Fußstütze) um einiges näher gebracht - jetzt klemme ich wie der Hering in der Dose. Rein theoretisch müssten mir jetzt die Füße und Beine nach 15 Minuten einschlafen. Praktisch kam es aber nie so weit (s.o.). Man kann aber sagen, dass ich jetzt mit einem etwas sicheren Gefühl kentere.
Werde noch die Schenkelpolster am Sitz etwas enger einstellen, dann dürfte ich noch weniger Spiel im Boot, also einen besseren Kontakt haben. Eventuell sponsere ich meinen Mitstreiter Ulli noch einen cowtail, dass er mein Kajak mit diesem Bergeband (an der Schwimmweste befestigt), besser ans Ufer holen kann. 
Ob Kajak für mich der richtige Sport ist, darüber habe ich am Abend schon gegrübelt. Zumal Ulli kein einziges Mal (null, nada, niente, absolut überhaupt nicht) schwimmen war. Schach soll auch ein schöner Sport sein ... . Heute bin ich aber schon wieder gefasster, (Nein Wern, Du Bach mit keinem Schwierigkeitsgrad, Du schaffst mich nicht!), werde am Mittwoch wieder Eskimorolle üben und es am Wochenende wieder versuchen!
Ergebnisbericht folgt.

 

24. - 27.05.01: Salza/Österreich 
Kehrwasserfahren - Bogenschlag - Kanten - Paddelstütze

Nach dem 2000-er Kajakgrundkurs, buchte ich 2001 den Wildwasserkurs bei Waterwalker. 
Es ging auf die Salza in Österreich mit Wildwasser (WW) bis 2+. Die Salza eignet sich für Anfänger, da nach jeder heikleren Stelle meist ruhiges Wasser kommt. Wildalpen ist zwar als Regenloch verschrien, wir aber hatten 4 Tage Sonne; nass wurde ich trotzdem ... 
Obwohl ich am 1. Tag nur 2 x schwamm (ausstieg), war ich äußerst unzufrieden. Das lag an vielen schlecht und unsicher (wacklig) angefahrenen Kehrwassern. Das ist Wasser, das z.B. nach einem Felsen entgegen der Strömung bergwärts strömt. Und mit dem Kajak fährt man eben möglichst von einem zum nächsten Kehrwasser: 
Wenn man von bergwärts kommend ein rechts des Hauptstromes liegendes Kehrwasser anfährt, zielt man auf das obere Ende unterhalb z.B. des Felsens. Ist das 1. Bootsdrittel im Kehrwasser, zieht man das linke Paddelblatt voll zum Bootsheck durch (= Bogenschlag) und kanntet auf die rechte Seite. Wie mit dem Motorrad legt man sich in die Kurve (= kannten) und kommt mit dem Bug bergwärts möglichst nahe an den Felsen. Dabei stützt man sich mit dem rechten Paddelblatt auf dem Wasser gegen ein rechtes Umkippen ab (= Paddelstütze). Beim Rausfahren aus dem Kehrwasser fährt man bergwärts mit gleicher Technik und viel Schmackes in die Strömung und dreht wieder talwärts. Soviel zur Theorie - habt Ihr gemerkt, dass ich von ‚man' sprach? Speziell beim Rausfahren aus dem Kehrwasser kannte ich teils schlecht und meine (falsche) Paddelstütze hat man schon aufgegeben zu kritisieren.
Die nächsten Tage klappte es dann besser, da ich die Kehrwasser aktiver anfuhr. Spektakulär nur meine Versenkung durch ein 11-Mann Rafting-Schlauchboot. 
In Ermangelung der Eskimorollentechnik verließ ich an 4 Tagen 9x (!) das Boot. Hier keimte wohl der Grundgedanke zum Kauf eines kleineren Kajaks. Das "Tornado" ist der LKW unter den Wildwasserkajaks. Mit 3,47 m Länge und 340 Litern Volumen ist es gutmütig und taucht schnell auf, aber hol mal einer dieses Trumm aus dem Bach raus, wenn es vollgelaufen ist. Am letzten Tag hatte ich dann auch meinen ersten Hexenschuss (nett!). Auch beim Tragen zum Bach oder zurück hoch auf die Straße, machen sich 21 kg unangenehm bemerkbar. Im August verkaufte ich dann auch das "Tornado" und legte mir ein Prijon "Kaituna" zu. Mit 2,48 m Länge , 17 kg Gewicht und 210 Litern Volumen ist es klar leichter zu tragen. Es ist dabei um Welten wendiger als das "Tornado" - es ist spielerischer zu paddeln. Und das bei noch ordentlichem Geradeauslauf. Mit z.Zt. 97 kg Gewicht liege ich aber über dem empfohlenen Fahrergewicht, tauche also nicht mehr ganz so schnell auf und sollte wirklich schweres WW meiden (Sambesi und Rheinfall adè). Andererseits schwimmt Fett!

 

 

 

14. - 17.06.01: Salza II 
Wie ich mit trockenen Klamotten aus dem Boot stieg.

Während des Salza-WW-Kurses zeigten sich Mängel in der Bootsbeherrschung. Um das zu ändern (Übung macht den Meister), ging's sofort wieder an die Salza. 
Als Mitfahrer im großen Wohnmobil lernt man kühles Bier aus dem Kühlschrank, 3 Meter Beinfreiheit und die Möglichkeit der Toilettenbenutzung während der Fahrt zu schätzen. Beim mitternächtlichen Zelt-Aufbau erahnte man ein reichlich flaches und unförmiges Gebilde. Das Tageslicht bestätigte das Fehlen dreier Zeltstangen und zuverlässig regnete es in der letzten Nacht. Als ALDI-Fan natürlich ein willkommener Anlass, sich dort ein neues Zelt mit größerem Vorraum zu kaufen.
Kajakmäßig lief es da schon viel besser. Immerhin kenne ich jetzt das Gefühl, mit trockenen Klamotten an der Salza aus dem Kajak zu steigen (!!). 
Der geänderte Wasserstand ließ auch zu, dass ich an der Stelle mit WW 2+ trocken durchkam, während ich dort beim WW-Grundkurs gleich 2 x gewässerbiologische Untersuchungen durchführte (von wegen Anfängerfreundlich). 

 

 

 

 

Wir haben heute doch noch keinen Alkohol getrunken?!“ Diese Kajakskifahrer (?) haben uns dann doch etwas überrascht. Scheint aber ganz gut zu funktionieren.  

 

21./22.07.01: Isar + Loisach
Kitschiges Panorama / Super Campingplatz

Michael, Markus, Melanie als shuttle-bunny und ich fuhren an die Alpen. Die oberen Bäche ließen wir noch aus und sind da eingestiegen, wo die Cracks aussteigen. Beide Flüsse mit Ausnahme der Wehre für Anfänger gut geeignet (ich blieb trocken!):
1. Tag: wir fuhren die Isar vom Sylvensteinstausee bis Bad Tölz (22 km). Speziell das erste Drittel war sehr flach und steinig und ging sehr aufs Material. Da das "Tornado" schon verkauft war, wollte ich es jetzt nicht noch runterwirtschaften. Dann lieber Bäche mit mehr Wasser. Hervorzuheben ist der Campingplatz in Arzbach. Wir wurden mit einer tollen Gaststätte und einem bayerischen Abend mit Musik überrascht. 
2. Tag: die Loisach von Farchant bis Großweil (26,5 km) ist ein teils spritziger Wanderfluss und machte mehr Spaß. Die Umgebung mit typisch alpenländischen Dörfern, Kühen mit Glocken am Bach und der nahen Zugspitze als Panaroma ist wahrhaft kitschig schön.

 

25./26.08.01: Kleiner Brombachsee / Altmühltal
Die erste kurze Eskimorolle

Übers Wochenende fuhren Melanie und ich an den Kleinen Brombachsee. Mit dabei natürlich das Kaituna und ein altes 2-er Wanderboot von Klepper. Das zweite Paddel dafür hätte ich zu Hause lassen können, denn Melanie "lässt paddeln". Das warme Wasser lädt zum Üben der Eskimorolle ein - und Sensation: ich habe das 1. Mal die "kurze Eskimorolle" geschafft. Hier arbeitet man mit "kurzem Hebel" (das Paddel ist nahe dem Kajak) und man ist speziell im bewegten Wildwasser schnell wieder oben. Bei der "langen Eskimorolle" wird das Paddel einseitig komplett ausgelegt; man hat zwar einen "langen Hebel" (= geringerer Kraftaufwand), aber es ist langsamer (man schmirgelt mit dem Kopf halt noch etwas über die Steine) und bei stärkerer Strömung wird das Paddel verrissen.

 

April 2002 - Bibert
Schwaighausen (km 26,8) bis Winterdorf (km 7,8)

Windungsreicher Bach, fahrbar im Frühjahr. Absoluter Knaller für mich die vielen Wehre: 

Ich tauchte tief in's Wasser, kam aber stabil wieder hoch. Schwimmende und kajakspitzen-kaltverformende Mitpaddler bedeuten: aussteigen und umtragen! Fotogen misslingt ein Boof-Versuch (Abstoßen an der Wehrkrone um das Kajak waagerecht zu halten); ich sprang steil & schräg. Das Wasser war nicht tief, ich stützte und kam noch mal fast trocken davon. Das boofen soll das spitze Aufprallen auf die Felsen vermeiden. 

 

01.-05.05.2002 - Salza/Österreich: 
Lecker Kentermaß: dunkles "Gösser"

Erst lief's gut, wobei wir vom WW 6 - erfahrenen Horst lernten. Es erinnerte stark an "Spiel mir das Lied vom Tod", aber erneut kam ich trocken durch die Welle am Campingplatz. Da wir 3 Wochen früher waren als 2001, gab's gratis höheren Wasserstand und für mein Gefühl so was wie Wuchtwasser. So stiegen Michael und ich vor dem schönsten, aber schwierigsten Teil "Paradies" aus; da wir schon vorher an leichteren Stellen rollen mussten. Wir hätten wir eine ungesunde Anzahl von Kentermaß (lecker dunkles 'Gösser') erreicht. Horst & Ulli hätten nur Rettungsdienst gespielt und (keinen) Spaß beim langwierigen Bergen von Boot & Paddel gehabt. Just in time fuhren wir mit einem ungarischen Rafting-Team zurück. Das Üben der Eskimo-Rolle zahlte sich aus; an 5 Tagen stieg ich ‚nur' 3x aus. Bei der langsamen Langen Rolle schmirgelt man wirklich eine Zeitlang mit Helm & Handknöcheln über den Boden. Das kurze Kaituna ist sehr agil, erfordert aber einen sauberen technischen Stil, da der flache Boden empfindlich gegen Seitenwasser ist. 2 Wochen später wurde auf 'unserem' Campingplatz der Naturfreunde Wildalpen Ausrüstung im Wert von einigen Tausend Euro geklaut. Das käme meist 2x im Jahr vor. Na, dann geht's ja noch ... 

Michael, Ulli und Fred (vorne rechts) vor dem 'Paradies' an der Salza

15.09.02 - die kurze Eskimorolle
Es tut sich was

Michael und ich wollten bei dem schönen Wetter nur etwas auf dem Altmain bei Volkach paddeln. Am Ende übten wir die Eskimorolle.
Und irgendwie half der letzte Tipp: ohne Schwierigkeiten gelang mir gleich 5x in Folge bei allen Anläufen die 'kurze Eskimorolle', die mir in den letzten zwei Jahren insgesamt erst 3x gelang. 
Herzlichen Glückwunsch!!! (Petra und Frank) Knackpunkt war der, das ich (als Rechtshänder) beim Rollen das linke Paddelende am Kajak halten muss, und das Boot somit als stabilisierende Element dient. Mal schauen, wie es im bewegten Wasser klappt. 

 

10.11.02 - Agnes-Bernauer-Gedenkfahrt

29 Kilometer auf der Donau durch den Donaudurchbruch bei Kehlheim. 

Neben der netten Umgebung das unbestrittene Highlight der Fahrt: Das dunkle Bier der Klosterbrauerei Weltenburg.

 Start jeweils in Vohburg mit einem Weißwurstfrühstück.

 

 

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